Mama gefangen im Horrortower

Sonntags nach dem Mittagsschlaf: Regen, kalt, bah! Definitiv kein Frühlingswetter draußen. Auf  Colins Wunsch (“Spiepatz, Spiepatz”) wollte ich also nicht eingehen. Zumindest sollte es nicht der Spielplatz um die Ecke, mit den nassen Spielgeräten und dem Matschesand sein.

Dank Google war auch schnell der nächste Indoorspielplatz in Essen gefunden. Also haben wir noch schnell den Papa benachrichtigt (der sich eine weitere Niederlage seines geliebten VFL Bochum angeguckt hat) und dann gings los. Dank Navi haben wir das Kids Country auch direkt gefunden. Colin war auf Anhieb begeistert, auch wenn er teilweise mal den ein oder anderen Schubser von einem größeren Kind hinnehmen musste. Ist halt so.

Der Kleinkindbereich war uns beiden aber schnell zu langweilig. Das Riesenklettergerüst mit den Tunneln, Rutschen, Hängebrücken usw. sah da doch schon interessanter aus. Also was soll´s: Wir haben den Aufstieg begonnen. Ging ja noch recht harmlos los. Erstmal über ein paar Ebenen nach oben klettern. Wurd zwar manchmal etwas eng, da Colin nicht so schnell war und die anderen Kinder vorbei wollten, aber es ging. Oben angekommen wartete eine Art Killerwalze auf uns. Was soll´s, dachte ich. Augen zu und Kind durchgezwängt. Alles kein Problem. Colin kam quietschend auf der anderen Seite an. Mutter flott hinterher, wer weiß, welcher Abgrund dahinter lauert. Danach wurde mir dann doch schon etwas warm.

Colin hatte auf der anderen Seite allerdings schon die Rutsche entdeckt. Natürlich die,  die nur zwischen 2 Ebenen verlief und nicht die, die uns wieder sicher nach unten brachte. Also sind wir weg vom Hauptweg weitere Ebenen nach oben geklettert. Oben angekommen gings dann in die Tunnelrutsche. Mit Colin auf dem Schoß und gefühlten 80km/h kamen wir unten an. Ein Papa, der wohl ählich rot im Gesicht war wie ich, guckte mich nur schräg an. “Die ist schnell, ne!” Jepp, haben wir auch bemerkt.

Die Killerwalze war noch gar nichts. Jetzt stand uns schließlich noch die Hängebrücke (nur mit einem dicken Seil in der Mitte, dafür aber mit einem Netz gesichert) bevor. Colin, mutig wie er ist, wollte direkt alleine vorgehen. Dummerweise lag mitten auf der Brücke ein Ball im Netz. Tja, der muss natürlich aufgehoben und mitgenommen werden. Hinter uns hat sich schon eine Schlage an der Brücke gebildet. Mit Kind und Ball (das Kind mittlerweile unterm Arm) gings weiter. Sicher auf der anderen Seite angekommen gabs erstmal eine Verschnaufpause. Colin konnte in einem Tunnel hin und herkrabbeln und ich hab den letzten Rest des Weges geplant. Der verlief zum Glück unstressig über ein paar Rampen und unebenen Boden bis hin zur Rutsche.

Alles in allem echt nicht schlecht, wobei Colin für den “Horrortower” doch noch etwas klein ist (und Mama wohl zu groß).

Fotos folgen

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Frohe Ostern…

…wünschen wir euch!

Colin hat sein erstes bewusstes Osterfest hinter sich. Heute morgen hat er erstmal uns ein Geschenk gemacht, indem er nach einer kurzen Unterbrechung zwischen 7 und 8 Uhr morgens, dann doch bis 10:25 Uhr weiter geschlafen hat.  Dann haben wir erstmal lecker gefrühstückt und uns dann auf Eiersuche begeben. Colin hatte das Prinzip schnell verstanden und hätte wohl noch den ganzen Vormittag weiter gesucht. Wir hatten allerdings ein Date mit der Uroma, die wir heute zum ersten Mal seit ihrem Krankenhausaufenthalt im letzten Jahr wieder eine Etage tiefer zu ihrer Schwester und ihrem Schwager gebracht haben. Etwas mühsam, aber erfolgreich. Colin hat jede Menge Kuchen verdrückt und später dem Papa beim Reifenwechsel geholfen. Auf der Rückfahrt ist er dann erschöpft eingeschlafen.

Abends haben wir dann direkt mal die Grillsaison eröffnet. Bei der Uroma im Keller hat sich ein alter Grill gefunden, den wir direkt mitgenommen haben und die Würstchen gabs dann an der Tanke. Immerhin ist Daniel fast trocken geblieben.  War halt nicht das beste Wetter zum Angrillen.

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Und weiter gehts

Freitag ist Colin wieder mit verklebten Augen aufgestanden. Also hab ich mal direkt wieder bei unserer Kinderärztin angerufen. Bandansage: Die Praxis hatte geschlossen. Der Vertretungsarzt war zum Glück nicht weit weg. Leider war es dort so voll, dass wir die Wahl hatten, einfach nach einem Mini Check im Wartezimmer ein Rezept für Augentropfen mitzunehmen, oder 2 Stunden auf einen Termin zu warten. Wir haben das Rezept genommen.

Die Augen sahen heute schon wieder besser aus. Dafür hat Colin an Bauch und Rücken kleine Pöckchen. Sieht wie Hitzepöckchen aus, aber so warm ist es nun auch wieder nicht. Wir haben dann mal die anstehende Familienfeier abegesagt, immerhin will ich nicht, dass Colin seine Cousine oder schlimmstenfalls seine schwangere Tante ansteckt. Mit was auch immer. Ihm gings soweit ganz gut, zwischendurch war er vielleicht mal etwas warm, aber richtiges Fieber hatte er nicht. Ich hoffe, dass die Pöckchen wieder verschwinden, ansonsten sind wir dann Montag wieder beim Arzt.

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