hohoho … es weihnachtet sehr…die Weihnachtsgeschichte 2009
Der Weihnachtsmann war Wochen unterwegs, um alle Geschenke rechtzeitg an die Kinder dieser Welt auszuliefern. Er saß in seinem Schlitten und blickte auf die Instrumententafel. Gott sei Dank hatte er 2008 einen dieser neuen Schlitten mit GPS und Kurvenlicht geordert. Das Navigationssystem zeigte noch schlappe 130 km bis Himmelspforten. Da klingelte mit einem lauten “Santa Claus is coming” das Handy in seinem roten Mantel. Mühselig zerrte er es aus den vollgestopften Taschen. “CHT Hattingen” ruft an stand im Display. Hmm, eine Reklamation ? fragte er sich innerlich, als er auf die Taste drückte, um den Call anzunehmen. Das der Weihnachtsmann in seinem Schlitten nicht angeschnallt ist kann man den einschlägigen Filmen entnehmen und so nahm das Schicksal seinen lauf. Der kleine Colin brüllte lauthals eines seiner Lieblingsworte in den Hörer. “Brrrrrrr” kam es aus dem Lautsprecher, ein für Rentiere klares Kommando. Der Schlitten bremste mit einer wahnsinnigen Verzögerung ab. Da sämtlicher Auftrieb von jetzt auf gleich verloren war, ging der Schlitten sofort in den Sturzflug. Sofort setzte der Weihnachtsmann den bekannten Notruf “Christmas Day, Christmas Day” ab, doch offensichtlich war keiner der anderen Weihnachtsmänner nah genug, um den Spruch aufzufangen. Der Höhenmesser zeigte noch knapp 3000 Fuß, als er es schaffte, die Rentiere hochzuziehen und auf eine Notlandung vorzubereiten. Das GPS zeigte, das der wahrscheinliche Landeort Menden im Sauerland sei. Der Weihnachtsmann blickte auf seine Amazon Casio, sie zeigte 25.12.2009 und 21.30 Uhr Ortszeit an. Noch 300 Fuß, sanft zog der Schlitten in eine langgezogene Kurve. Casa Blanca konnte er aus der Höhe grade erkennen. Das hört sich gut an, dachte er bei sich. Obwohl er dieses Haus irgendwie mit Washington in Verbindung brachte. Sanft setze der Schlitten im Hof des Hauses auf. Der Hof war zwar erleuchtet, aber nirgendwo ein Mensch zu sehen. Er stieg aus und ging an seinen Rentieren vorbei. Dem Leittier zog er dabei an den Ohren und brummte etwas, was sich wie “Volltrottel” anhörte. Man hatte ihn bemerkt und die Tür des Casa Blanca öffnete sich. Dort standen Denise und Daniel. Daniel trug eine Jeanshose und den kleinen Colin auf dem Arm. Der Weihnachtsmann blickte in die schon etwas verschlafenen, aber doch blitzenden Augen des kleinen Mannes. Ein langes, lautes “Brrrrr” kam über die kleinen Lippen. Der Weihnachtsmann lächelte, wusste er doch grade, warum sein Schlitten hier abstürzte. Und so trug es sich zu, das der Weihnachtsmann den Jahreswechsel 2009 mit dem kleinen Colin verbrachte. Und er hatte soviel Spaß wie an keinem anderen Weihnachten zuvor und hoffte insgeheim, das noch viele Weihnachten so werden wie dieses Jahr.
Eine frohe, gesegnete Weihnacht und ein zufriedenes, glückliches 2010 wünscht euch Dreien
Opa Weihnachtmann Uwe
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