Das erste Babyschwimmen

Heute war Colin zum ersten mal schwimmen. So richtig mit Schwimmbad und Umkleidekabinen und Wasser und so. Ziel war das Nizzabad in Velbert-Langenberg, wo auch schon der Papa damals schwimmen gelernt hat. Die äusseren Bedingungen waren perfekt. Warmbadetag, Parkplatz trotz Weihnachtsmarkt in Hattingen relativ nah und Kaiserwetter.
Die Mama hat sich für den pinken Bikini entschieden, auch wenn der Papa lieber den orangenen (etwas kleineren) eingepackt hätte…

Die 15 Minuten Autofahrt hat Colin mal wieder verschlafen, war dann aber in der Umkleidekabine hellwach und interessiert. Schwimmwindel an und ab ins Bad. Das Schwimmbad schön warm, das Wasser (Leinethaler Sole) hatte mit 33 Grad fast Badewannentemperatur, da kann doch eigentlich nichts mehr schief gehen.
Und so war es dann auch – rein ins Wasser, alles super. So einen großen Badeeimer hat Colin noch nie gesehen und er hatte Spaß daran. Nach 10 Minuten wieder raus, auf dem bereitgestelltem Wickeltisch schnell abtrocknen, die Windel ausziehen (Windel war nass) und hinein ins kuschelweiche Tuch – und alles ohne Geschrei.

Zeit für eine Zwischenmahlzeit. Die Milchmaschine hatten wir sicherheitshalber mal mitgenommen (Hab Dich Lieb!). Nach einer kurzen Verdauungsphase noch einen zweiten Schwimmgang. Diesmal mit ein bisschen mehr geplansche. Ein anderer Junge hat sehr viel geplanscht und Colin ein bisschen Wasser ins Gesicht gespritzt, da schaut CHT Ihn an, ganz nach dem Motto: “wenn Ich groß bin dann spritz ich zurück…”.

Beim rausgehen wurde er dann ein bisschen sauer, aber auch das war schnell vergessen. Einpacken und Anziehen. Das Drehkreuz am Ausgang hat er dann schon nicht mehr mitbekommen, Colin war schon von Moby Dick und Wasserfällen am träumen.

Wie es sich nach dem Schwimmen im Nizzabad gehört noch schnell zum Hellas Grill. Jetzt ist er gerade aufgewacht und richtig gut gelaunt. Das wird wiederholt. Wer aus dem Raum Hattingen / Velbert / Wuppertal kommt, dem kann ich fürs Babyschwimmen das Nizzabad empfehlen. Warme Kabinen, warmes Bad und seichtes Sole-Wasser. Am besten Mittwochs oder Samstags, dann ist Warmbadetag. Samstags Vormittags gibt es auch ein organisiertes Babyschwimmen.

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Colin hat ne Steuernummer

Endlich. Colin Henk hat seine Steuer-Identifikationsnummer. Wurde aber auch Zeit. Er hat jetzt schon fast 11 Wochen gewartet. Denise hat den Brief geöffnet und damit eigentlich strafbar gemacht (Briefgehemnis?). Wie es sich für unseren tollen Rechtsstaat gehört auch mit förmlicher Anrede:

Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

das Bundeszentralamt für Steuern hat Ihnen die Identifikationsnummer xxxxxxxxxxx² zugeteilt……dieses Schreiben aufzubewahren….[ ]

Bitte geben Sie Ihre Identifikationsnummer bei Anträgen, Erklärungen und Mitteilungen…[ ]

[ ]….sollten Sie Fehler in den gespeicherten Daten feststellen, wenden Sie sich bitte an die oben unter der Rücksendeadresse aufgeführte Behörde….

Doof nur das Sie unseren Colin nicht gemeint haben können.  Der Brief ging nämlich an Colink Marrek – den haben wir hier nicht – wir hätten einen Colin Henk Tangermann im Angebot. Naja, Irren ist menschlich. Also hat Denise am heutigen Freitag Vormittag bei der zuständigen Behörde angerufen. Stand ja im Brief: Meldebehörde Hattingen. Die fühlten sich nicht zuständig und haben auf unser Bürgerbüro hingewiesen. Jetzt war es schon fast 12 Uhr – Freitags – nicht die beste Zeit um Ansprechpartner in Ämtern oder Bürgerbüros an das Telefon zu bekommen.

Aber ich hab nichts gegen Beamte – die tun ja nix. Und überhaupt. Wie viele Personen wohl hier im Rathaus arbeiten? Mmmh, die Hälfte bestimmt.

Ps: Colin schläft jetzt viel ruhiger und entspannter, so mit Steuernummer. Staat sei Dank. Die Renten sind sicher!

Briefgeheimnis: Grundgesetz Artikel 10

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Colin war beim Pekip

Schon beim Geburtsvorbereitungskurs kam eine nette Dame vom Hattinger Pekip Zentrum vorbei und hat uns das Konzept des Prager Eltern Kind Programms vorgestellt. 8 nackte Babys in einem Raum…könnte lustig werden. Wir sind dabei. Vor 2 Wochen war dann der Infoabend. Der erste Elternabend für uns frisch gebackene Eltern :-) Der Abend war informativ, wobei mich einige Elemente doch stark an die Erzieherausbildung erinnert haben: “Nehmt euch ein Bild und erklärt, warum ihr gerade dieses Bild ausgesucht habt!” Methodenvielfalt ist hier das Stichwort. Naja, wir waren gespannt auf den ersten richtigen Pekip Tag.

Der ging auch gleich super los. Wir haben verpennt. Colin hatte kurz bevor wir los mussten noch Hunger. Ganze 20 Minuten zu spät waren wir dann auch mal da. Schnell das Kind nackelig machen und lospekippen. Colin war richtig fasziniert und hat mit großen Augen alles angesehen. Unter Anleitung der Pekipleiterin durfte Colin sich dann auch mal mit Hilfestellung selbst auf den Bauch drehen. Ist nicht gerade seine Lieblingsposition, aber wir arbeiten daran. Gegen Ende der 1,5 Stunden machte sich durch den aufgeheizten Raum auch Colins Durst bemerkbar. Frisch gesättigt gings dann wieder in den Kinderwagen, immerhin hatten wir ja noch ein Date mit dem dicken Pony. Die nächsten 2 Stunden hat Colin dann im Kinderwagen geschlafen und war den Rest des Tages putzmunter.

Heute sah das schon anders aus. Diesmal gings direkt nach dem Pekip im Kinderwagen nach Hause. In der Hoffnung, Colin hat nach dem Pekip ein dringendes Schlafbedürfnis, hatte ich schon alle Zutaten für meine Weihnachtsplätzchen beisammen. Fehlanzeige! 3 Minuten hat er noch geschlafen. Dann war er (trotzdem er kaum die Augen offen halten konnte) wieder wach. Und natürlich dementsprechend nörgelig. Warum schlafen, wenn man müde ist? Warum einfach, wenns auch komplziert geht? Naja, als es dann zusammen mit der Oma um 15 Uhr im Kinderwagen in die Stadt (und über den Hattinger Weihnachtsmarkt) ging, hat die Müdigkeit dann doch gesiegt. Bis 19 Uhr hat er durchgeschlummert. Jetzt könnte man ja denken, dass er jetzt erst spät in der Nacht wieder einschläft. Nix da. Gerade hat der kleine Mann noch gebadet und jetzt liegt er in seinem Bett und schlummert. So früh wie schon lange nicht mehr :-) Juhuu wir lieben Pekip.

Auf den Fotos zeigt sich Colin diesmal in Bauchlage. Die üben wir immerhin beim Pekip.

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